PERSEPOLIS ist die erfolgreichste Graphic Novel im deutschen Sprachraum. Die gebürtige Iranerin Marjane Satrapi emigrierte 1994 nach Frankreich und wurde dort immer wieder mit Vorurteilen über ihre Heimat konfrontiert. Sie entschloss sich, Geschichte und Gegenwart des Iran in Comicform zu erzählen. Aus der Perspektive eines kleinen Mädchens erzählt die Autorin von der islamischen Revolution von 1979 und den Krieg mit dem Irak – und zwar in einer einfachen, aber effektiven Bildsprache.
"Vor allem ist Marjane Satrapi, die nie Comiczeichnerin werden wollte, eine aussergewöhnliche Comiczeichnerin. Die Souveränität, mit der sie die Sprache des Mediums spricht, sucht gerade auch unter den 'professionellen' Vertretern des Fachs ihresgleichen - und das, obwohl sie keine stilistisch prägnante oder anderweitig herausragende Grafikerin ist." Jens Balzer, Berliner Zeitung
"Marjane Satrapi ist die erste orientalische Comic-Zeichnerin überhaupt, die internationale Erfolge verzeichnen kann." Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung
"Sie zeichne, sagt Marjane Satrapi, die heute in Paris lebt, ihre Familiengeschichte nicht für iranische Leser, sondern für jene westliche Welt, die gewissermassen vor lauter Kopftüchern die Vielfalt der realen Gesichter des Iran nicht sehe." Ijoma Mangold, Süddeutsche Zeitung
"Persepolis" ist bereits auf Französisch, Englisch, Italienisch, Portugiesisch, Spanisch und Holländisch erschienen.
Erschienen: 2004
Persepolis – der Film
Über 250.000 Besucher hat der Film Persepolis im deutschsprachigen Raum 2008 in die Kinos gelockt! Im Rennen um den begehrten Oscar in der Sparte "Animationsfilm" unterlag Persepolis zwar dem kommerziell erfolgreicheren Ratatouille, doch bedachten die Franzosen Persepolis mit einem César für das beste Erstlingswerk.