Biografie
*1980 in Lausanne, ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie hat mehrere Comics veröffentlicht, allein oder in Kollaboration. Sie ist Mitbegründerin des Westschweizer Comic-Kollektivs La bûche und engagiert sich gemeinsam mit der SCAA Swiss Comics Artists Association für eine stärkere Anerkennung von Comiczeichner*innen. Sie lebt und arbeitet im Kanton Waadt.
Verweise
Bücher von Fanny Vaucher
Bibliographie
Fanny Vaucher, Éric Burnand:
«Emmas Zeit — Eine Schweizer Familiengeschichte im 20. Jahrhundert»ISBN 978-3-03731-294-0
17 × 23 cm, farbig
208 Seiten, Hardcoveraus dem Französischen von Christoph Schuler
Beschreibung
Schweizer Geschichte gilt oft als unspektakulär — ohne grosse Konflikte oder einschneidende Ereignisse. Die Erzählung von Emmas Leben beweist jedoch das Gegenteil: Geboren in einem kleinen Dorf am Fuss des Jura, gerät sie unvermittelt in die Turbulenzen des 20. Jahrhunderts.
1918 verliert Emma ihren Verlobten während der Unruhen des Generalstreiks. 1937 entfremdet sie sich von ihrem Bruder, der zum Sympathisanten der Nationalsozialist*innen geworden ist. 1956 erlebt sie durch ihren Neffen die Schattenseiten der italienischen Einwanderung. 1975 schliesst ihre Enkelin sich den feministischen und antinuklearen Protestbewegungen an. Und 1989 macht Emma im Zuge des Fichenskandals eine erstaunliche Entdeckung …
Emmas fiktive, aber durchaus glaubwürdige Lebensgeschichte lässt uns tief in die Konflikte, Spannungen und Fragen des 20. Jahrhunderts eintauchen.
Presse
«Mit ‹Emmas Zeit› wollten Burnand und Vaucher all jene Lügen strafen, die bis heute behaupten: ‹In der Schweiz ist doch nie etwas passiert!›. Darüber hinaus ist ihnen gelungen, woran viele Historiker scheitern: eine Geschichte des Landes zu schreiben, die den Röstigraben überwindet. Diese Buch gehört von Genf bis Romanshorn auf jedes Nachttischchen und in jede Schulbibliothek.» Matthias Daum, Die Zeit
«Präzise recherchiert hangelt sich ‹Emmas Zeit› an einer hochpolitischen Familiengeschichte entlang und zeigt: Das Weltgeschehen machte nie halt vor
den Grenzen der Schweiz.» Jannic Hofmuth, Buchkultur