Fanny Vaucher, Éric Burnand: «Emmas Zeit — Eine Schweizer Familiengeschichte im 20. Jahrhundert»

Bibliographie

  • Fanny Vaucher, Éric Burnand:
    «Emmas Zeit — Eine Schweizer Familiengeschichte im 20. Jahrhundert»

  • ISBN 978-3-03731-294-0

    17 × 23 cm, farbig
    208 Seiten, Hardcover

    aus dem Französischen von Christoph Schuler

Beschreibung

Schweizer Geschichte gilt oft als unspektakulär — ohne grosse Konflikte oder einschneidende Ereignisse. Die Erzählung von Emmas Leben beweist jedoch das Gegenteil: Geboren in einem kleinen Dorf am Fuss des Jura, gerät sie unvermittelt in die Turbulenzen des 20. Jahrhunderts.

1918 verliert Emma ihren Verlobten während der Unruhen des Gene­ralstreiks. 1937 entfremdet sie sich von ihrem Bruder, der zum Sym­pathisanten der Nationalsozia­list*innen geworden ist. 1956 erlebt sie durch ihren Neffen die Schat­tenseiten der italienischen Einwanderung. 1975 schliesst ihre Enkelin sich den feministischen und antinuklearen Protestbewegungen an. Und 1989 macht Emma im Zuge des Fichenskandals eine erstaunliche Entdeckung …

Emmas fiktive, aber durchaus glaubwürdige Lebensgeschichte lässt uns tief in die Konflikte, Spannungen und Fragen des 20. Jahrhunderts eintauchen.

Presse

  • «Mit ‹Emmas Zeit› wollten Burnand und Vaucher all jene Lügen strafen, die bis heute behaupten: ‹In der Schweiz ist doch nie etwas passiert!›. Darüber hinaus ist ihnen gelungen, woran viele Historiker scheitern: eine Geschichte des Landes zu schreiben, die den Röstigraben überwindet. Diese Buch gehört von Genf bis Romanshorn auf jedes Nachttischchen und in jede Schulbibliothek.» Matthias Daum, Die Zeit

  • «Präzise recherchiert hangelt sich ‹Emmas Zeit› an einer hochpolitischen Familiengeschichte entlang und zeigt: Das Weltgeschehen machte nie halt vor
    den Grenzen der Schweiz.» Jannic Hofmuth, Buchkultur

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