Martin Oesch: «Fleischeslust»

Bibliographie

  • Martin Oesch:
    «Fleischeslust»

  • ISBN 978-3-03731-282-7

    200 Seiten, farbig,
    16 × 23 cm, Softcover

    mit einem Nachwort der Germanistin, Köchin und Landwirtin Marlene Halter

    1. Auflage: 2025
    2. Auflage: 2026

    Die 2. Auflage wird ab Mitte Februar 2026 ausgeliefert.

Beschreibung

Erwin ist Metzgermeister und führt seit Jahrzehnten mit seiner Frau Margrit die eigene Metzgerei im Stadtzentrum. Er ist stolzer Berufsmann, aber etwas abgekämpft, denn der Metzgerberuf ist nicht mehr, was er einst war. Erwin ist frustriert, darunter leidet auch die Beziehung zu seiner Frau. Dazu kommen diese seltsamen Albträume, die ihn jede Nacht plagen. Erwin beginnt, sich und die Fleischindustrie zu hinterfragen …

Eine Erzählung über Konsum und Ambivalenzen in unserer globalisierten Welt, über das Erhalten traditionellen Handwerks und über das Mit- und Auseinanderleben in langjährigen Beziehungen.

«Die Diskussion über Fleisch ist oft von Schwarz-Weiss-Denken geprägt. Martin Oesch konfrontiert uns mit seiner Geschichte über den von Gewissensbissen geplagten Metzger Erwin damit, dass es eben nicht so einfach ist — und dass wir alle Verantwortung tragen, wenn es um Themen wie das Tierwohl, eine nachhaltige Landwirtschaft oder das Bewahren von Handwerk geht.» — Anna Pearson, Autorin, Köchin und Verlegerin Edition gut

Auszeichnungen

Presse

  • «In Oeschs Comic wird nicht denunziert, sondern differenziert.» Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

  • «‹Fleischeslust› ist ein Wurf, inhaltlich so eigenwillig wie visuell.» Christian Gasser, NZZ

  • ‹Fleischeslust› als Comicbuchtipp bei 3sat

  • «Künstler Martin Oesch (…) ist Mitbegründer einer Bio-Metzgerei in Bern und hat mit ‹Fleischeslust› eine nachdenkliche Graphic Novel geschaffen.» Katia Schwingshandl, buchkultur

  • Ein Metzger zeichnet die Fleischindustrie, Nathalie Frank, arte.tv

  • «Deftig und differenziert zugleich.» Tina Uhlmann, Keystone-SDA

  • «‹Fleischeslust› ist Milieustudie, Berufsporträt und Beziehungsdrama.» Christian Neubert, TITEL Kulturmagazin

  • «Das Debüt des Schweizer Illustrators und gelernten Metzgers Martin Oesch ist eines der spannendsten Projekte des Comic-Herbstes 2025.» Jens Greinke, Westfälischer Anzeiger

  • «Martin Oesch (…) zeigt dabei, wie sehr die grafische Literatur geeignet ist, um von komplexen Problemen eindrucksvoll in Text und Bild zu erzählen.» Münchener Merkur

  • «Ein Buch des Jahres.» Sebastian Fasthuber, Falter

  • «Saugut.» Franziska Meister, WOZ

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